UNSERE UNTERNEHMENSCHRONIK

Mai 1947
Firmengründung durch Hubert und Hildegard Käfer in der Rückertstr. 25, Gochsheim
Gegenstand des Gewerbes: Einzelhandel und Großhandel mit Baustahl – Handelsvertretungen

01.01.1980
Fimenübernahme durch Herrn Richard Emmert (Verkauf aus Altersgründen)
der Name bleibt bestehen : Fa. Hubert Käfer, Inh. Richard Emmert
Das Unternehmen bestand aus 5 Mitarbeitern

15. 07.1989
Umzug ins Gewerbegebiet Atzmann, Lindestr. 23, Gochsheim
Erweiterung von 1200m² auf 7500m² spätere Erweiterung auf 15.000 m²

Firmengebaeude2004

20.04.1995
Umwandlung vom Einzelunternehmen in eine GmbH & Co. KG – nunmehr Käfer Stahlhandel GmbH & Co. KG
Geschäftsführende Gesellschafter: Richard Emmert und Daniela Wetterich

01.01.2012
Aufnahme eines weiteren Geschäftsführers: Robert Erhard

April 2013
Baubeginn unseres neuen Verwaltungs- und Ausstellungsgebäudes
Aktuell haben wir 53 Mitarbeiter

 

Dezember 2014
Die Firma KÄFER Stahlhandel bezieht ihr neues Ausstellungs- und Verwaltungsgebäude.

Die etwas andere Firmengeschichte

– u.a. geprägt durch die Mitarbeiter, die in dieser Geschichte namentlich vertreten sind.
(Von Daniela Wetterich, inspiriert von Willi Astor.)
 
LANG, lang ist es her. Im Mai1947 gründeten Herr und Frau KÄFER im ORTHskern von Gochsheim einen kleinen Stahlhandel. Bearbeitet und Verkauft wurde Bestonstahl und Baustahl.

33 Jahre später am 1. Januar 1980 hat mein Vater das Unternehmen unter gleichlautendem Namen übernommen. Er  hat zwar bislang beim Kupsch als Filialleiter nur Äpfel, Bananen und andere Lebensmittel verkauft und mit Feuerlöscher hat er sich auch ausgekannt, ABERER hat die stahlharte Herausforderung angenommen. Schnell wurde das 2. Standbein Garagentore ausgebaut, der Lieferanten und Kundenkreis ausgeweitet.

In der Rückertstraße, das war schon so eine Sache:
Die Laster mussten immer QERIMI Hof nei fahr. Das war fei a KUNST. Viele Fahrer sind dabei GENSLER gescheitert und ham gsacht: „HOHLER doch mal den der´s kann, sonst bleib ich am ECK hängen“. Da ist der Chef BEYGANGen und hat das große Gefährt neigezirkelt. Da haben alle 5 Mitarbeiter, soviel warn es damals, gesagt: „KOPALA das kann er (gut oder) – CHUDOBA! „

Das war keine dauerhafte Lösung. Zu eng, zu wenig Platz für den Stahl und neue Leut. Drum hat er sich 1989 gedacht: „SÖLLNER am Ortsrand größer bau?“
Gesagt getan. Er hat sich einen PAULeiter gesucht, der war vom Glöckle. Eine große Halle mit riesigen Büros auf anfänglich 7500 m² wurde im Gewerbegebiet Atzmann hingestellt. Jetzt sind es sogar 15.000 m² . Und nächstes Jahr noch mehr. Die Halle war damals komplett überdacht, aber die Seiten waren noch offen. Bei Schnee und GREUBEL ist die Kälte in die Knochen gekrochen – trotz Mantel zum einhüllen – trotz einen HÜLLMANDEL. Deshalb hat es nicht lange gedauert und die Halle wurde komplett geschlossen. Dicht ist die Halle jetzt aber immer noch nicht. Bei RegenWETTER  ICH kanns euch sagen, tropfts von oben immer noch bzw. schon wieder rein.

Aber jetzt erzähl ich Euch erst mal von der damaligen Einweihung. Viele Leute sind gekommen, alles was PFRANG und Namen hat. Auch Freunde und Verwandtschaft sogar a PAKUSINen sind kommen. Erst gab es ein STEHemPHANg – kurz STEPHAN im Büro. Da waren noch mehr Leute da, als jetzt darin sitzen. Außer dem Bürgermeister hat auch der Herr Glöckle eine große Rede gehalten und Schlüsselübergabe, mit so einem riesen Schlüssel gemacht – hat zum Vater gesagt komm her FREUND-HENNINGhin. Dann hat die FLEISCHERei Warmuth so richtig leckeres Essen aufgefahren. Das Fest hat gedauert bis es gedEMMERT hat. Die Bilder im Album bezeugen den Wahrheitsgehalt der Geschichte.

Nun gab es fürs Wachstum kein Halten mehr. Große, kräftige Leute haben wir gesucht. WeR ATONis Körper hat, ist sofort eingestellt worden. Ich kann Euch sagen, das sind lauter gute Leute.

Ich bin ja seit 1991 im Betrieb mit dabei. Im April 1995 haben wir dann das Unternehmen in eine GmbH & Co. KG umgewandelt. Mit meinem Vater und mir als Geschäftsführer. Ich war am Anfang selbstverständlich auch im Verkauf. Da kann ich schon ein paar Geschichten erzählen:

Bei uns  können die Kunden Ihre Ware ja auch selbst abholen. Da ist einmal ein BAUER mit seinem Traktor in die Halle reingefahren und hat zu mir gesagt: „Komm mal RÜBIG zu mir.“  Der hat mir dann erzählt, dass er gerade vom Dreschen kommt, und dass er ein guter Dresch-SCHLEGEL  SCHWENGLER  ist. „Ich brauch a neue Haustür, so wie die da. KOSTIALe so viel?“  „Gute Qualität hat halt ihren Preis,“ hab ich entgegnet. Na da hat er sich überzeugen lassen. „Ich hab mein Wogen dabei, ich nemm die Tür gleich mit.“ „Die verkratzt Dir doch,“ – hab ich gesagt. „Ne ich hab extra a paar STROBEL auf die Ladefläche gelegt.“ Also wir LUTZu. Du bezahlst bestimmt BAR TSCHTimmts,  dann kann ich Dir noch 3 % Skonto geb. Bei ENDRESSe baun wir Dir fei die Tür auch ein.“ „GELL NERvnet, dess mach ich schon allein.
GRÖSNER dein Vater recht schö.“

Wir verkaufen ja auch Stahl. LOOSE und gebunden. Da hab ich mal unseren Azubi gefragt? „Edelstahl, Blankstahl, ST 37 –  was ist HÄRTER?“ “ICH weiß es nicht.“  hat er gesagt. Da musste der sich aber besser um sein Fachwissen kümmern, damit unsere Kunden ordentlich beraten werden. Dann sollte er das erste Mal eine Lieferantenbestellung machen: „Komm mal HER TELefonier mal mit den Klöckner und BÜCHS mir net wieder aus.“  Da war der dann schon ganz schön KEß,  der hat das ganz gut hingekriegt. Wir wollen ja unsere Auszubildende übernehmen. Da müssen die sich in der Ausbildungszeit gut machen.

Bei so einem Stahlhandel ist es auch wichtig, dass wir auf den Arbeitsschutz achten. So wird schon mal ermahnt: „Wo sind deine ArbeitsSCHUH MANN?!  Helm, Gehörschutz und Handschuh gehörn genauso dazu.“

Einmal im Jahr, immer im Herbst haben wir unsere große Hausmesse, da zeigen wir was es alles Neues gibt. Die Messe ist bei uns im Großraum Schweinfurt-Würzburg allSEITZ bekannt.

Bekannt ist auch unser Montage- Wartungs- und Reparaturservice. Manchmal rufen Kunden an, deren Auto in der Garage eingesperrt ist.  „GÄB ISCH fast alles dafür, dass Ihr mir mein Tor noch heut wieder aufmacht.“  Da sucht sich unser Montageleiter ein Team in der Nähe und sagt: „LASKOWSKIcht  sein, (Lass keine Schicht sein) geh seit so LIEB und helft den Leuten noch heut.“ Und wenn dann zur Reparatur noch dringend ein Ersatzteil benötigt wird, das unsere Leute nicht dabei haben, können wir immer noch zu Einem im Büro sagen : „Komm nehMEMMEL (nehm ML) und fahr das Teil hin.“

Jeder ordentlicher Kaufmann muss am Geschäftsjahresende eine Inventur durchführen. Viele MENZEL was auf Lager ist und auch die woman zählen. Manchmal gibt es auch Streit: „Ich zähl net, DOTZEL!“

Jetzt ist mein Vater ins Rentenalter gekommen, und er will schon weniger Arbeiten, und ich, ich hätte auch gerne etwas Zeit für meine 3 Kinder übrig. Damit des klappt, bei so vielen Mitarbeiter und so vielen Kunden haben wir seit Anfang des Jahres einen neuen Mitgeschäftsführer. ER HARD das ganze Jahr über gute Arbeit geleistet, viele Dinge angepackt. Einen Schlossertag hat er  initiiert und neue Kunden konnte er gewinnen. Die Mitarbeiter fühlen sich auch gut aufgehoben. Er hat bei Ihnen ein Stein im Brett – oder könnte man auch sagen Er hat bei Ihnen ein BALLING Tor?  Der MÜLL,ER  hat ihn nach außen gebracht. Auch wenn nun die Einhausung eine Geschichte für sich ist.  Weiterhin hat er eine neue Sitte eingeführt: –

Das 1. KÄFER-Ski-und Snowboard-Opening findet im Februar statt. Sing: Let the sun shine! –  Let the Ski! MI LEZ KI !

Jedenfalls wünsche ich mir für die Zukunft, dass er sich weiter so für unser Unternehmen einsetzt und wir weiter so im Team zusammenarbeiten können.

Vor lauter Dankbarkeit, dass das mit dem Geschäft so gut läuft haben wir keine Mess bet lass, sonder a MESSING lass. Der ZORN Gottes soll nicht auf uns kommen. Der, bzw. die PABST und die ENGEL sind auch auf unserer Seite und passen gut auf unser Unternehmen auf.

Aber nicht nur mit Gottes Hilfe, kann es so gut weitergehen, sondern auch mit der Kundschaft, die unsere Leistung schätzen, mit einer guten Führung und der TREUNER  und dem Engagement unserer  mittlerweile 50 Mitarbeiter.

 

 

 

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